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Fleisch, Milchprodukte und Eier machen Menschen krank.
Sie ruinieren unsere späteren Lebensjahre und bringen uns schließlich um, da
sie absolut keine Ballaststoffe oder komplexen Kohlenhydrate enthalten,
dafür aber große Mengen an Fetten und Cholesterin. Auf kurze Sicht machen
Fleisch, Milchprodukte und Eier einen Menschen häufig dick und träge.
Langfristig begünstigt der Konsum dieser Produkte die Entstehung von
Herzkrankheiten, Krebs, Schlaganfällen, hohem Blutdruck und einer ganzen
Reihe weiterer gesundheitlicher Probleme. Ich möchte gerne ein paar Dinge
über die körperliche Beschaffenheit des Menschen sagen und danach auf den
Zusammenhang zwischen tierischen Produkten und den schlimmsten
Zivilisationskrankheiten, unter denen viele Menschen leiden, eingehen.
Es ist erstaunlich, wie viele scheinbar intelligente Menschen den Mund
öffnen, auf ihre Zähne zeigen und etwas über “Eckzähne” sagen – nur um eine
Angewohnheit zu rechtfertigen, die ökologisch verheerend ist, grausam
gegenüber Tieren und sie wahrscheinlich eines Tages sowieso umbringen wird.
Mal ganz abgesehen davon, dass zwischen den „Eckzähnen“ eines Menschen und
den Eckzähnen eines Raubtiers Welten liegen (ich frage mich wirklich, ob
sich diese Leute schon jemals die langen dolchähnlichen Eckzähne eines
Hundes oder Tigers genauer angeschaut haben), hat jeder natürliche
Fleischfresser noch eine ganze Reihe weiterer körperlicher Eigenschaften,
die denen des Menschen nicht im geringsten ähneln.
Hier einige Beispiele: Alle natürlichen Fleischfresser, wie Hunde und
Ratten, produzieren ihr eigenes Vitamin C, während wir Menschen Vitamin C
durch den Verzehr von Früchten und Gemüse zu uns nehmen müssen; echte
Fleischfresser schwitzen durch ihre Zunge und nicht durch ihre Haut;
natürliche Fleischfresser haben scharfe Vorderzähne, scharfe und gezackte
Backenzähne und eine Zahnknochendichte, die unsere um ein vielfaches
übertrifft und es ihnen ermöglicht, die Knochen ihrer Beute regelrecht zu
zermalmen; Fleischfresser haben überhaupt keine Verdauungsenzyme in ihrem
Speichel, und ihre Verdauungssäuren sind um ein vielfaches konzentrierter
als die der Menschen, damit die Bakterien von verrottendem Fleisch sie nicht
töten; natürliche Fleischfresser haben Kiefer, die sich – anders als die
Kiefer der Menschen - nur vertikal bewegen und keine mahlenden Bewegungen
ausführen können, und sie kauen ihr Futter nicht, sie reißen und schlucken
nur; Fleischfresser haben Klauen, um ihre Beute auseinander zu reißen, keine
feinmotorischen Finger zum Pflücken; sie haben einen Verdauungstrakt, der
nur dreimal so lang ist wie ihr Körper, damit sie schlechtgewordenes Fleisch
schnell wieder ausscheiden können; und natürliche Fleischfresser bekommen
niemals Arteriosklerose – die
Krankheit, die in den Industrienationen genauso viele Menschen das Leben
kostet wie alle anderen Todesursachen zusammen. Und die Liste der
körperlichen Unterschiede zwischen Menschen und natürlichen Fleischfressern
nimmt kein Ende…
Und denken wir nur mal an natürliche Verhaltensweisen. Wie viele von uns
sabbern bei dem Gedanken, ein kleines Tier zu jagen, es in Stücke zu reißen
und es zu verschlingen und bei dem Gedanken an das Blut und so weiter? Ich
hoffe doch sehr, dass keiner von Euch solche Reaktionen zeigt, aber für
einen Fleischfresser ist dies das normalste auf der Welt. Wie viele von uns
denken beim Anblick eines Tierkadavers auf der Straße schon „Hmmmm, das
würde mir jetzt auch schmecken!“ Nein, wir denken „Oh, das ist traurig!“
oder etwas Ähnliches. Jeder Fleischfresser würde – sofern er Hunger hat –
bei so einer Speise kräftig „reinhauen“.
Ja, die Menschen haben gelernt: “Hey, wenn wir alle Bakterien mit Feuer
abtöten, bringt uns das Zeug wahrscheinlich nicht um.“ Und vor langer Zeit,
als es keine Vegetation für uns gab, fingen wir an, Fleisch zu essen. ABER:
Es ist noch immer nicht gut für uns. Nein, es ist sogar so schlecht, dass es
viele von uns tötet!
Wie bereits erwähnt, wurde ich 1987 Veganer. Zu dieser Zeit lief ich
querfeldein, und als ich Fleisch und Milchprodukte von meinem Speiseplan
strich, fiel meine 10 Km-Zeit von ca. 46 oder
47 Minuten auf 42 oder 43 Minuten. Als ich aufhörte, meinen Körper zu
zwingen, so viel Energie für die Verdauung von gesättigtem Fett, Cholesterin
und tierischen Eiweissen/Proteinen zu verschwenden, bekam ich mehr Energie,
mein Stoffwechsel arbeitete schneller, ich verlor ein paar Pfunde, von denen
ich vorher gar nicht wusste, dass ich sie überhaupt hatte, und wurde
schneller. Mir fiel auch auf, dass ich weniger Schlaf benötigte, viel mehr
Energie hatte und ganz allgemein besser drauf war. Ich bin natürlich kein
Einzelfall. Veganer erzählen mir immer, dass sie weniger Schlaf und weniger
Kaffee brauchen und mehr Energie haben als jemals zuvor. Sie erzählen mir
auch, dass ihre neuentdeckte Energie sie glücklicher gemacht hat.
Dr. T. Colin Campbell gehört zu den führenden epidemiologischen
Wissenschaftlern und ist Direktor einer Studie, die von der New York Times
als „umfangreichste Studie über den Zusammenhang zwischen Ernährung und dem
Risiko, Krankheiten zu entwickeln“ bezeichnet wurde. Dr. Campbells Studien
haben gezeigt, dass – wie er es ausdrückt – „die überwiegende Mehrheit aller
Krebsarten, Herzkranzgefäßkrankheiten und anderen Arten von
Degenerationskrankheiten durch Umstellung der Ernährung auf eine pflanzliche
Ernährung ganz einfach verhindert werden kann.“
Lass uns zunächst über Herzkrankheiten sprechen. An Herzkrankheiten sterben
fast genau so viele Nordamerikaner wie an allen anderen Todesursachen
zusammen. Bis vor ungefähr 15 Jahren nahm man noch an, dass die Arterien mit
dem Alter zwangsläufig verstopfen. Es hieß, wenn Du nicht gerade von einem
Bus überfahren wirst oder an Krebs oder etwas anderem stirbst, würden Deine
Arterien irgendwann einmal so stark verstopfen, dass Dein Gehirn oder Dein
Herz den Geist aufgibt, und das wär’s dann gewesen. Doch dann kam Dr. Dean
Ornish und bewies, dass 100 Prozent aller durch verstopfte Arterien
ausgelösten Herzinfarkte verhindert werden können – und ich kann nicht oft
genug betonen, dass Herzinfarkte die häufigste Todesursache in den
westlichen Industrienationen sind! Dr. Caldwell Esselstyns Untersuchungen
kamen zu dem gleichen Ergebnis. Er machte Patienten mit verstopften Arterien
praktisch „herzinfarktsicher“ (O-Ton Dr. Esselstyn in der Ausgabe vom August
1999 des American Journal of Cardiology), indem er ihre Cholesterinspiegel
auf unter 150 senkte.
Der Cholesterinspiegel eines Veganers liegt bei durchschnittlich 133, der
eines Vegetariers bei 161, während der Cholesterinspiegel eines
Fleischessers im Durchschnitt 210 beträgt. Die Ärzte mögen bei einem
Cholesterinspiegel von 210 vielleicht sagen „Na ja, Du hast Dein Bestes
getan,“ aber die Menschen sterben trotzdem wie die Fliegen. Dr. Charles
Attwood findet das unbegreiflich: Wenn so viele Leute von Lastwägen
überfahren würden wie an Herzinfarkten durch krankmachende Ernährung
sterben, würde doch auch etwas unternommen werden!
Und das gleiche gilt auch für Krebs. Ärzte und Wissenschaftler sind hier
völlig einer Meinung: Falsche Ernährung ist genauso krebserregend wie
Rauchen – also ziemlich krebserregend! Und es ist völlig klar, wie man Krebs
verhindern kann. Der World Cancer Research Fund, die American Cancer Society
und die Royal Cancer Society in Großbritannien – alles Organisationen, die
Krebs erforschen – sind sich einig, dass genauso viele Fälle von
Krebserkrankungen durch falsche Ernährung ausgelöst werden wie durch Rauchen
entstehen; und die beiden wichtigsten Empfehlungen dieser Organisationen zur
Krebsvorbeugung lauten immer: Mehr pflanzliche und weniger tierische
Nahrung. Anders gesagt: Vegan leben. Dr. William Castelli, Vorsitzender der
Abteilung für Ernährung an der Harvard Medical School und
Leiter der bisher größten Langzeitstudie zu diesem Thema, sagt: “Eine
fettarme, pflanzliche
Ernährung…würde das Krebsrisiko um 60 Prozent senken.“
Um Missverständnisse zu vermeiden: Es ist nicht das Fett und auch nicht das
Cholesterin, das Krebs auslöst; es sind die tierischen Proteine. Fett und
Cholesterin führen zum Herzinfarkt; tierische Proteine lösen Krebs aus. Dr.
T. Colin Campbell erklärt, „dass in Studien mit Menschen auch dann eine
krebserregende Wirkung festgestellt wird, wenn der Verzehr von Fleisch,
Milchprodukten und Eiern nur durchschnittlich und nicht übermäßig ist…und
dass für den Menschen kein einziger chemischer Stoff auch nur annähernd so
stark krebserregend ist wie die tierischen Proteine.“
Aber was ist mit Milch? Dass es der Molkereiindustrie gelungen ist, den
Leuten einen solchen Blödsinn zu verkaufen, nämlich dass Milch gut für sie
sei, ist wirklich bemerkenswert und zeigt, dass Werbung durchaus wirkt,
vorausgesetzt, man steckt genügend Geld in die Werbung. Doch niemand würde
hier auf die Idee kommen, zu behaupten, Milchtrinken sei etwas völlig
natürliches – denn was könnte unnatürlicher sein als eine Spezies, die die
Brustausscheidungen einer anderen Spezies trinkt? Nein, die Natur hat hier
keinen Fehler gemacht – Milch von Hundemüttern ist für Welpen da, Milch von
Kängurumüttern für Kängurubabys, Milch von Rattenmüttern für Babyratten,
Milch von Mutterkühen für Kälber…aber warte mal! Menschen könnten doch auch
Kuhmilch trinken, auch die Erwachsenen, die in ihrem Alter eigentlich
überhaupt keine Milch mehr trinken sollten, von welcher Mutter auch immer.
So geht’s natürlich nicht.
Trotzdem möchte uns die Molkereiindustrie gerne glauben machen, dass ihre
Milchprodukte unsere Knochen schützen und stärken. Tatsache ist jedoch, dass
klinische Studien und Bevölkerungsstudien uns das Gegenteil beweisen. Dort,
wo am meisten Milchprodukte konsumiert werden, erkranken auch am meisten
Menschen an Osteoporose. Bitte besuche PETAs Website DumpDairy.com, wo du
alles über den Zusammenhang zwischen Fleisch- und Milchkonsum und
Osteoporose erfährst. Was die Forscher der Molkereiindustrie alles tun, um
Studienergebnisse zu verdrehen, würde George Orwell vor Neid erblassen
lassen, doch letzten Endes ist doch völlig klar, dass die Molkereiindustrie
vom Profit angetrieben wird, und sie opfert unsere Gesundheit, ohne auch nur
eine Sekunde zu zögern - nur für den Profit!
Vor kurzem hat die Tatsache, dass Kinder immer dicker werden, die Gemüter
sehr erhitzt. Einer der Übeltäter ist die alkoholfreie Getränkeindustrie in
den USA, die Verträge mit Schulen abschließt, um ihre Getränke noch besser
zu verkaufen. Die Molkereiindustrie sah fette Gewinne auf sich zukommen, es
müsste ihr lediglich gelingen, die Dominanz der Limonadenhersteller in
Schulen zu bezwingen. Was also unternahm die Molkereiindustrie? Sie führte
ein Produkt ein, das – verglichen mit Limonade - noch mehr Zucker enthält
und mehr als doppelt so viele Kalorien – 460 Kalorien pro Flasche und 16
Gramm Fett obendrein! Fast so viel Fett wie in einem McDonalds „Happy Meal“,
dabei handelt es sich hier nur um ein Getränk. Milchprodukte garantieren
Übergewicht, Herzkrankheiten, Trägheit und eine Unmenge anderer Probleme.
Dass die Molkereiindustrie noch behauptet, den Kindern etwas Gutes zu tun,
ist moralisch verwerflich.
Andererseits: Verglichen mit Fleischessern beträgt die Wahrscheinlichkeit,
Übergewicht zu entwickeln, bei einem Vegetarier ein Drittel und bei einem
Veganer ungefähr ein Zehntel. Man kann ein fetter Veganer oder ein magerer
Fleischesser sein. Aber Veganer sind im Durchschnitt 10 bis 20 Prozent
leichter als Fleischesser. Für weitere Fragen hierzu empfehle ich Dr. Neal
Barnards Essen fürs Leben oder Dr. Dean Ornishs Mehr essen, weniger wiegen.
Und weil vielen Leuten ihre Lebensqualität viel wichtiger ist als ein langes
Leben, schauen wir uns mal an, wie es beim Sex aussieht. Veganer sind
meistens wesentlich leichter als Ovo-Lakto-Vegetarier oder Fleischesser und
haben in aller Regel mehr Energie, sie brauchen weniger Schlaf usw. Diese
Aspekte einer veganen Lebensart können das Sexualleben eines Menschens ganz
klar bereichern. Verstopfte Arterien blockieren den Blutfluss in Deine
Gliedmaßen, bevor sie den Blutfluss zum Herzen abschneiden und Dich töten.
Die Folge ist eine schlechte Durchblutung; für Männer bedeutet dies
Impotenz. Und wenn wir schon beim Thema sind: Cholesterinsenkende
Medikamente zu schlucken hilft Dir hier wenig. Viele cholesterinsenkende
Medikamente haben als Nebenwirkung u.a. ein vermindertes sexuelles Verlangen
und verminderte Potenz. Wirf das Viagra aus dem Fenster, eine vegane
Lebensart ist natürliches Viagra.
All dies gilt für Fisch genauso wie für andere tierische Produkte: Fisch
enthält ebenfalls keine
Ballaststoffe oder komplexen Kohlenhydrate und ist voller Cholesterin.
Außerdem findet man in Fisch oft Schwermetalle oder andere verunreinigende
Substanzen aus dem Wasser. Wir haben alle gehört, wie vor hohen
Quecksilberbelastungen in Fisch gewarnt wurde und dass schwangere Frauen
keinen Fisch essen sollten. Doch wenn Fisch für schwangere Frauen nicht gut
ist, kann er auch für niemand anderen gut sein. Laut dem U.S. Government
Accounting Office (GAO) führen unzulängliche Regelungen dazu, dass
unsicherer verunreinigter und verdorbener Fisch oft auf die Theken der
Lebensmittelgeschäfte gelangt. Tatsächlich werden in den USA 15 Prozent
aller durch Lebensmittel übertragenen Krankheiten durch verunreinigten Fisch
ausgelöst, obwohl Fisch nur einen kleinen Teil aller konsumierten
Lebensmittel ausmacht. Mancher Fisch wird zum Verkauf angeboten, ohne auch
nur einmal genauer untersucht worden zu sein; und sogar dort, wo die FDA die
Aufsicht hat, bestehen laut GAO viele Prüfungen nur aus Papierkram, und
sogar ernsthafte Verstöße führen nur selten zu einer Alarmierung der
Verbraucher. Es gibt wirklich nichts Gutes an Fisch. Man hört zwar von den
cholesterinsenkenden Eigenschaften der Omega 3- und 6-Fettsäuren, aber diese
findet man genauso in vielen veganen Lebensmitteln, z. B. in
Leinsamenöl. Und wenn Dein Cholesterinspiegel unter 150 ist – und der
durchschnittliche
Cholesterinspiegel eines Veganers beträgt, wie schon zuvor erwähnt, 133 –
wäre es doch mehr als merkwürdig, wenn Du trotzdem einen Herzinfarkt
hättest.
Fleisch- und Milchprodukte, selbst Bio-Produkte, sind für unsere Gesundheit
kein bisschen besser. Die meisten Tierprodukte sind voller Antibiotika,
Dioxine und Krankheitserreger wie E. Coli, Salmonellen und Campylobacter.
Millionen Menschen werden jedes Jahr krank, weil sie verunreinigtes Fleisch
gegessen haben, vor allem Hähnchen und Meerestiere, und Tausende sterben
daran. In den USA nehmen laut Umweltbehörde Konsumenten von Fleisch und
Milchprodukten mit der Nahrung 22mal die zulässige Dioxinmenge auf. 95
Prozent der Dioxinbelastung geht von Fleisch, Milchprodukten und Eiern aus.
Die restlichen 5 Prozent kommen aus der Umwelt; vegane Lebensmittel
enthalten praktisch kein Dioxin.
Wenn Dir Deine Gesundheit wichtig ist und Du so vital wie möglich sein
willst, wenn Du so gut aussehen willst wie nur irgend möglich und so viel
Gutes wie möglich tun willst, dann wäre es vernünftig, wenn Du Dich für eine
vegane Ernährung entschließen würdest. |
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